Wie viele von Ihnen in der Luitpoldsiedlung haben auch wir uns vor 3 Jahren für einen schnellen Glasfaser-Anschluss der Deutschen Glasfaser entschieden. Leider ist aus dem versprochenen schnellen Internet nichts geworden: Unsere Download-Geschwindigkeiten krebsen statt mindestend bei 900 Mbps bei lediglich 150 Mbps in der Spitze herum. Beschwerden führen in der Regel ins Leere. Wenn man mal ausnahmsweise einen Ansprechpartner erreicht, hört man immer wieder den gleichen Satz: Wir kennen die Probleme und kümmern uns mit Hochdruck um die Lösung. Allein: Es tut sich nichts, die Probleme sind nach wie vor die gleichen.
Daher haben wir beschlossen, unseren Unmut zumindest sichtbar zu machen
und haben ein entsprechendes Schild an unseren Zaun gehängt. Wenn Sie sich unserer Aktion anschließen wollen, können Sie sich ein Plakat bei uns im Heckenrosenweg 3 abholen. Wir werden eine bestimmte Anzahl laminieren lassen. Wahlweise können Sie das Plakat auch selbst ausdrucken. Es wäre schön, wenn diese Plakate möglichst zahlreich an den Zäunen und Häusern auftauchen würden.
Daneben werden wir auch über die Presse und den Gemeinderat versuchen mehr Druck bei der Deutschen Glasfaser zu machen, damit die Probleme endlich gelöst werden.
24/09/24
mh

8 Kommentare
Bis auf die bekannten anfänglichen Probleme (damit habe ich gerechnet) keinerlei Probleme, noch nicht mal nennenswerte Ausfälle. Messungen (versch. Anbieter) zu unterschiedlichen Zeiten ergeben konstante Werte (mind. 900 / 500). D.h. im Umkehrschuluss: die Anbindung an die Luitpoldsiedlung scheint ja in Ordnung zu sein.
Die Telekom verkauft aktuell ebenfalls GF-Anschlüsse mit eigener Technik (obwohl DG Open-Access bietet). Baustart soll noch im Herbst 2024 sein (wirklich?). Achtung, bei Vertragsabschluss bekommt man evtl. bis zur finallen Inbetriebnahme einen DSL-Vertrag untergeschoben.
Riemerling, kein Glasfaser, „nur“ TV-Kabel.
250/50 Vertrag.
Läuft mit vereinbarter Geschwindigkeit.
auch mehrfach über BNA-Messverfahren über jeweils 3 Messtage bestätigt.
@Hr Amthor- die Verträge sind geschlossen! Stimmt.
Damit ist aber der Kunde nicht nur an seine Geldüberweisungspflicht gebunden, der Vertragspartner muss auch seine Leistung im Gegenzug abliefern.
Wenn er das nicht tut, kann ich, nach Mangelerkärung, Nachfrist, etc. vom Vertrag zurücktreten.
Leider haben wir als Kunden an der Stelle die Beweislast.
Insofern finde ich die Aktion von Manfred Haucke schon zielführende.
Ein Richter, der am Ende kein Fachmann für Nachrichtentechnik und Datenübertragung ist, muss ein offenbar in der Breite nicht leistungsfähiges System erkennen. Wenn nun alle Betroffenen einer Siedlung ihre Probleme zusammenfassen und veröffentlichen, dann versteht das auch ein Richter in seiner Tragweite.
Nachsatz: Wenn es dabei bei den Fakten bleibt, dann kann es keine Diffamierung sein. Diffamierung =üble Nachrede.
So wie ich Manfred Hauke kenne, bleibt er immer bei den Fakten.
Ich weiß, dass das in unserer Kommunalpolitik eher unüblich ist.
Fazit: Mangel anzeigen, Nachfrist, Kündigen
Kostet Zeit, Nerven und Geld…
…..offenbar der Status quo aber auch.
Viel Erfolg und gute Nerven.
Markus
@Markus
Um Misverständnisse auszuräumen: Ich untertsütze die Maßnahme, möchte nur darauf verweisen, dass, wie sie ja richtig festgestellt haben, die Beweislast bei uns liegt und es sehr kompliziert, sehr technisch und langwierig werden kann, bis es zu einer Entscheidung kommt. Und was sind die Möglichkeiten:
Vertragsbeendigung wg. NichterfüllungKürzung der EntgelteDas die DG die Bandbreite liefert, halte ich für ausgeschlossen, aufgrund der Infrastruktur die die betreiben (https://de.wikipedia.org/wiki/Carrier-grade_NAT , https://www.heise.de/ratgeber/Zugriff-auf-das-Heimnetz-trotz-CGNAT-9307761.html)
Hallo Nachbarn,
wir hatten Anfangs ebenfalls Probleme mit der „Internet-Geschwindigkeit“ und ich hatte mich Anfang letzten Jahres, unmittelbar nach der Installation, massiv bei DG beschwert. Es ist dann auch ein Techniker gekommen, offenbar ein von DG beauftragtes Subunternehmen, dass die Leitung durchgemessen hat und sowohl bei mir im Haus als auch in der Koppelungsstelle am Bahnhof in Hohenbrunn Komponenten getauscht hatte. Danach war es leidlich besser, aber „Messungen“ ergeben nach wie vor ein durchwachsenes Bild:
Breitbandmessung (offiziell): 400 / 500 Mbit/s (down / up)
wieistmeineip.de: 400-700/300
fast.com (Netflix): 900/520
Alles mehrfach und zeitnah hintereinander gemessen, Vormittags um 9:00 Uhr rum.
Zu solchen „Messungen“:
Zunächst mal: „gemessen“ wird da gar nichts, „messen“ suggeriert reproduzierbare, absolute Ergebnisse. Vielmehr wird über den Browser oder eine App (Breitbandmessung) ein vorgegebenes Datenvolumen von einem Server heruntergeladen und über die dafür benötigte Zeit eine „Downloadgeschwindigkeit“ berechnet.
Das Ergebnis ist von dutzenden von Faktoren abhängig und weit davon entfernet irgendeine faktische Aussage über die effektive Geschwindigkeit des eigenen Internet-Anschlusses zu treffen. Es gibt lediglich die momentane effektive Netto-Rate zu der jeweiligen Gegenstelle an!
Wenn diese gar nicht in der Lage ist, mit 1000 Mbit/s zu antworten, ist das Ergbenis beliebig „falsch“. Dies ist z.B. bei der Breitbandmessung und bei wieistmeineip.de der Fall. Die Netflix-Server (fast.com) haben eine andere Internet-Anbindung. Und: wenn gerade 100 Leute ihren Glasfaseranschluss „messen“, müsste die Gegenstelle auch 100×1000 Mbit/s Kapazität haben – eher unwahrscheinlich. Und wenn in den Netzknoten, Leitungen, Gateways, Routern von „hier“ bis zur Gegenstelle grade viel „Verkehr“ ist, wird das Ergebnis nochmal verfälscht. Hinzu kommt die eigene Hausverkabelung und der Router selber. Fritzboxen (7590) schaffen max. 900 Mbit/s. Und über W-Lan sind kaum mehr wie 300 Mbit/s möglich. Um 1000 Mbit/s vom Router zum PC zu bringen, ist mindestens eine saubere CAT6 Verkabelung erforderlich.
Lange Rede kurzer Sinn:
Ob die angepriesenen Schilder am Gartenzaun rechtlich zulässig sind, ist zu hinterfragen (Diffamierung).
Eine Breitbandmesskampagne durchzuführen und anschließend das Entgelt zu kürzen, wenn es nicht „besser“ wird, ist eine zweischneidige Sache: die DG kann in dem Fall ebenfalls vom Vertrag zurücktreten und dann sitzt man ohne Internet da. „Pacta sunt servantem“ – der Vertragsbruch einer Partei berechtigt die andere Partei nicht dazu, diesen ebenfalls zu brechen.
Die Gemeinde wird gut daran tun, sich aus diesen Querelen heraus zu halten (sic).
Raten dauerhaft um die 150 Mbit/s ist unterhalb DSL und kommt einer Nichterfüllung des Vertrages gleich. Wir hatten bei unseren Problemen eine Messkampagne über Breitbandmessung gemacht und das Ergebnis schriftlich zugesendet mit der Androhung der Reduzierung und der ausserordentlichen Kündigung, wenn keine Besserung erfolgt. Daraufhin ist wie gesagt zweimal ein Techniker gekommen.
Hallo Herr Amthor,
kurz zu Ihren Punkten:
Je mehr Aktionen aus den unterschiedlichsten Richtungen kommen, desto eher die Erfolgsaussichten. Hallo wird überigens auch einen entsprechenden Artikel veröffentlichen. Dass die DG nur mit min. Personal operiert, ist sicherlich richtig. Aber dann kommt es umso mehr auf die Priorisierung an…
Beste Grüße & ein schönes Wochenende!
Hallo zusammen,
habe in Riemerling Ost den gleichen Kampf führen müssen, immer wieder vertrösten, abwimmeln, warten, messen, etc.
Nach einer Reihe von Vorstandsbeschwerden und einer Beschwerde bei der Bundesnetzagentur (mit Bearbeitungs-/Meldenummer) dann auf einmal, lief alles ganz schnell und der Anschluss läuft.
Die DG hat einfach zu wenig Mitarbeiter um alles abzuarbeiten und die Gemeinde hat mich damals auch abgewimmelt mit „es ist ja ein Vertrag mit der DG und nicht der Gemeinde“.
Aus meiner Sicht, wirklich zusammen tun, Nachbarn sammeln bei denen es ähnlich ist, Messprotokoll, Vorstandsbeschwerde inkl. Rechtsanwaltsandrohung und Zahlungsreduzierung (auch auf der Seite der Netzagentur) und Beschwerde bei der Bundesnetzagentur.
Drücke Euch allen die Daumen, dass ihr auf einen grünen und schnellen Internetzweig kommt. Bei mir läuft es jetzt, seit einigen Monaten mit den „fast versprochenen“ Werten (Up noch teilweise zu langsam).
Servus Lothar,
kannst mich bitte mal anrufen 01711775030. Vielen Dank
Vielen Dank für Eure Initiative. Unser Status noch schlechter: Kabel wurden im Sommer 2023 durch den griechischen Bautrupp verlegt – sehr nette und kompetente Leute 👍 Dann sollte im Herbst der Anschluss erfolgen – allein passiert ist nichts. Jede Nachfrage endet im Nirwana. Interessanterweise sind unsere Nachbarn auf der gegenüberliegenden Straßenseite (Luftlinie 5 Meter ) wie angekündigt im letzten Herbst angeschlossen worden.
Lasst uns mal sprechen